Mo´s way to Hawaii Teil 9

Halli Hallo… und endlich melde ich mich wieder aus Hawaii zurück. Also eigentlich getrickst, weil das Rennen jetzt etwa schon eine knappe Woche zurück liegt und ich die Ereignisse erst mal sacken lassen musste ;).

Jetzt aber zum Rennen; dem Renntag der WM in Kailua-Kona: Wie bei einem Eiermann eben so üblich wurde schon um vier Uhr in der Früh aufgestanden: garstiges Amerikaner-Brot und Instantnüdelchen verdrücken, gefühlte x Mal das Häusal besuchen und zum Startbereich kutschiert werden. Beim IM auf Hawaii muss man recht zeitig am Morgen zum Startbereich eintrudeln um sich die Startnummer an die Oberarme kleben zu lassen… herrlich, jetzt kann ich den Marshalls nicht mehr entgehen ;). Nach dem Bodymarking ging es dann über den WC-Umweg in die Wechselzone um das Rad wettkampf-fit zu machen, sprich dem Reifendruck nochmals zu kontrollieren, die Riegel auf den  Rahmen kleben, Visir an den Helm picken etc. Zu meiner Freude gesellte sich recht bald eine weitere Deutsche meiner Altersklasse zu mir, mit der ich eigentlich die restliche Zeit bis zum Start vertrieben hab. Sprich auch, wie bei Frauen halt so üblich -gemeinsam zum Klo rennen. Au mann, what is los mit der Verdauung. Jetzt aber flott, sonst verpasse ich dem Start ;).

Um 7.10h Ortszeit dann der Startschuss für die Damen. Um der Massenschlägerei zu entgehen hatte ich mich recht weit hinten eingereiht (wegen der ewigen Sitzungen wäre ein anderer Platz eh nicht möglich gewesen *g*). Bis zur Wende ging alles wie geschmiert, kein Wunder, da die Strömung hinaus ging. Zurück musste dann gegen die Strömung gepaddelt werden. Zudem hatte ich irgendeine Thaiwanesin oder whatever an der Backe kleben, die es wohl recht lustig fand ohne Orientierung im Nähmaschienen-Style im Wasser ihre Energie zu verpulvern… mal links, mal rechts, mal oben, mal unten, mal quer *+?$###, mit Sicherheit die bessere Schwimmerin von uns beiden nur naja, sie hatte wohl zu viel Nudeln gegessen und musste die überschüssige Energie schon beim Schwimmen verbraten.

Irgendwie war ich heilfroh als das Schwimmen vorbei war… und NEIN! Eindeutig nicht meine Disziplin! Ich hatte es einfach als Aquarium-Sightseeing im Pazifik betrachtet; das machte die Schwimmerei erträglich. In der Wechselzone hab ich mich erst einmal mit einem Schlauch vom Salzwasser abgewaschen bevor ich mich radfein angezogen (wurde… ja! so viele Helferlein, die einen quasi durch die Wechselzone tragen ;)). Die ersten Radkilometer waren ein Genuss; bis Kilometer 100 etwa liefen die Haxn wie geschmiert, doch irgendwann wurde der Gegenwind immer stärker udn mutierte gerade zum Energiefresser. Man stelle sich vor: Mitten auf einem kerzengeraden, welligen Highway mit knapp über 40 Grad, ewig schwül, sodass man auf der Haut ein Spiegelei hätte braten können UND man kommt und kommt nicht voran. Die letzten 60 Kilometer hatten es schon in sich und ich kam mir echt vor wie ein ausgeliefertes Brathändl mit extrem krosser Haut; das Wasser, was ich mir bei den Labestationen übergoss verdampfte wie nix. ABER: Selbst schuld! Ich habs mir ja ausgesucht ;))), also muss ich durch. Und ich war bei bei weitem nicht die einzige, der es so ging;).

Endlich wieder in Kailua angekommen hatte ich den Eindruk, dass der Akku in den Beinchen endgultig leer war. In der Wechselzone zum Laufen dachte ich mir eh, dass das heute nix mehr wird… Einfach kein Saft mehr! Doch eine der gefühlten Zehnmillionen Helferchen hat mich wieder einigermaßen aufgeppäppelt: „Do you want a towel with ice on your head?“… „Yyyyyyyääääß, pleaaasssee!“. Das hat Wunder gewirkt. Endlich wurde die Birne wieder von etwa 100 Grad (*g*) runtergekühlt.

Die ersten Laufkilometer waren dann doch recht zäh und ich musste irgenwie zusehen, dass die vergeigte Energie vom Highway-rumradeln wieder aufgefüllt wurde. Also wurde an jeder Labestation immer dosiert was gefuttert, in der Hoffnung, dass damit der Marathon noch irgendwie geht. Auf Hawaii ticken die Uhren eben anders… Fehler werden da nicht verziehen. Und ich hatte beim Radfahren einfach zu wenig gegessen. Aber gut, ich will hier nicht so tun als wäre ich die einzige gewesen die irgendwie zu kämpfen gehabt hätte. Schließlich waren wir ja knappe 2300 Athleten, die alle mal hier und da mehr oder weniger WehWehchen gehabt haben.

Nach einigen Kilometern am Alii Drive ging es dann doch wieder ganz gut. Und schwups: Die Beinchen waren doch wieder willig 😉 -für die restlichen 30 Kilometer am Queen Ka’ahumanu- Highway mit Runde im Energy Lab war also vorgesorgt. Ab dem Moment wusste ich: Das schaffst du schon. Die Zeit war mir eh schon von Anfang an egal. Hauptsache gut und gesund ins Ziel kommen, soweit wie möglich Spaß an der ganzen Geschichte haben und doch noch einige Punkte für den Gesamt-Weltcup sammeln. Auf Hawaii hatte ich in meiner AK eh kein Wörtchen mitzureden, dafür bin ich echt net Viech genug und dafür sehe ich das ganze Training etc. nicht ernst genug. Nicht, dass man mich falsch versteht: Ich bin echt total froh mich für Hawaii qualifiziert zu haben (wenn auch mit Altersklassen-Glück) und man muss echt gestehen, dass es ein Privileg ist bei einem solchen tollen und prestigeträchtigen Rennen starten zu dürfen. Ja, da starten zu dürfen, wo überhaupt der Triathlon entstanden ist. Aber bei allem Ehrgeiz ist für mich der Triathlon nicht der Nabel der Welt. Er gehört zwar zu einem nicht gerade  zu einem kleinen Teil zu meinem Leben dazu, aber ich bin sicher keine Athletin, die stur nach Plan trainiert, weil sie MUSS und weil ich unbedingt auf Zeiten und Plazierungen schaue. Vielmehr sehe ich im Sport den Spaßfaktor und bezeichne mich gerne als „Gefühlstrainiererin“. Sprich, ich stehe morgens auf und schaue, was mir gerade taugt… laufen, schwimmen oder radeln oder einfach mal nix (was echt sehr selten vorkommt, dafür hab ich Bewegung einfach zu gern *g*). Wenn es einen Tag dann mal gut läuft, dann bin ich eben länger unterwegs. Wenn es mal nicht so läuft; na dann laufe ich wieder zurück. Wenn das Wetter mal schlecht ist und es regnet wie aus Kübeln werde ich mich sicher nicht 5 Stunden auf das Rad setzen weil mir irgendein Plan oder irgendein Trainer sagt, dass ich MUSS. Ich MUSS gar nix! Ich mach es weil ich will/möchte und weil es mir -wie gesagt Spaß macht.

Und gerade mit diesem Hintergrund war ich einfach so überglücklich und hab gegrinst wie ein Strahlemann (Entschuldigung, natürlich Strahle-FRAU), als ich für die letzten zwei Kilometer vom Queen K.-Highway nach Kailua in Richtung Finishline getapselt bin. Ich muss echt gestehen, dass ich die latzen paar hundert Meter Tränen in den Augen gehabt habe -einfach, weil ich das alles mit meinen Möglichkeiten so geschafft hatte, wie ich es geschafft habe. ABER das „alles“ wäre ohne die Hilfe der extrem hilfsbereiten Helfer nicht möglich gewesen. Man muss sich mal überlegen, dass die den ganzen Tag am Streckenrad stehen und dich aufmuntern, versorgen, gut zureden etc… Mir war es während dem Rennen (und auch danach) sehr wichtig mich bei jedem für deren Einsatz zu bedanken. Ein ganz großer Dank geht natürlich auch an die FH Kärnten mit HW und seinem Team für die tatkräftige Unterstützung. Ohne euch wäre das ganze Unternehmen Hawaii nicht SO möglich gewesen!  Vielen Dank auch an meine zwei Begleiter: Chris und meine Ma… Ihr seitz echt die besten Anfeuerer und Muntermacher ;). Ihr zwei habt mir die Zeit auf Hawaii echt zu einem Super-Urlaub gemacht!

JA! Das war es dann von mir mit dem Abenteuer „Hawaii“. Es war echt eine tolle Zeit und ein Moment, den ich nie vergessen werde. Die heurige Saison ist also somit für mich abgeschlossen und jetzt wird dem Körper auch mal seine wohlverdiente Wettkampf-Pause gegönnt. Nächstes Jahr fängt dann eh wieder das nächste Kapitel an 😉 (nein! ich kann es einfach nicht lassen, dafür ist der Funfaktor zu groß;))

 

Ganz liebe Grüße,

Mo

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Mo’s way to Hawaii Teil 8


Aloha liebe Blogleser!

… Hoppala, es ist ja schon Freitag Abend. Wie die Zeit hier vergeht ist ja schon fast pervers!

Gestern (Donnerstag) gegen 18h bin ich mit einigen anderen Athleten zum E Komo Mai Banquet, auf gut deutsch einfach „Pasta Party“ gegangen. In Anbetracht dessen, dass der ganze Spaß für außenstehende Personen 55 Dollar gekostet hätte bin ich eben ohne Chris und meiner Ma hin und hab endlich wieder was Fleischiges zwischen die Kiemen bekommen :-P.
Das „Banquet“ an sich war sonst ganz nett: hier und da hawaiianische Tänze, Vorstellung von einigen Topathleten etc…

Um 21h ging dann eh schon der Shuttle zurück zur Unterkunft etwas außerhalb von Kailua am Alii Drive. Hundemüde wurde dann eh schon bald einmal geschlummert B-).

Heute musste ich mein Rad unbedingt nochmal abchecken lassen. Scheinbar findet des Bike es ziemlich lustig mich beim bergauf fahren anzuknacken und rumzuklicken. Also: ab zum Argon 18 Stand und schwups… Da funzt die Gurke wieder UND man bekommt schon wieder ein Gratis-Shirt, weil man deren Material fährt… So lässt es sich leben! Ich glaub in Sachen T-Shirt, Badekappen, Visoren and so on hab ich echt ausgesorgt.

Jetzt bin ich grad einfach nur froh eingecheckt zu haben und den ganzen Trubel hinter mich zu haben.. Für heute! Vorerst!

Ich hoffe echt, dass ich nix vergessen hab in die Wechselbeutel zu stopfen… Leider ist es hier auf Hawaii nämlich komischerweise so, dass man am Rennnmorgen zwar nochmal ohne Probleme ans Bike, aber nicht mehr so leicht an die Wechselbeutel kommt.

Der Plan heute schaut dann noch wie folgt aus: Pasta, Pasta und hoffentlich schlafen wie ein Murmeltier :-)… Morgen wird tough enough 😛

Mo’s way to Hawaii Teil 7

Irgendwie hat man den Eindruck dass die Tage wie im Flug vergehen… Bisher waren Chris, meine Mama und ich jeden Tag um 7 in der Früh zum schwimmen am Pier unterwegs… Der restliche Tag weiß ich dann auch nicht wo er liegen geblieben ist 😛 … Irgendwas zwischen kurzen Radausfahrten auf dem Highway :-), rumdösen, ganz kurzen Laufeinheiten (das Laufen vermeide ich lieber die letzten Tage vor dem Rennen um für Samstag noch schön knusprig zu sein) und futtern. Letzteres besteht vor allem aus importiertem Trockenfutter (lecker, lecker Milupa Babybrei), garstigen Instantnudeln und Subway… Jaja, die guten Bedienungen da kennen uns drei Haudegen wohl schon ganz gut B-).

Heute hab ich mich gleich nach dem Schwimmen am Morgen registriert und die Expo um einige Energieriegel ärmer gemacht… Natürlich nur Gratisproben ;-). Schon krass, was es Neues am Energiegel und -riegel-Markt gibt… Geschmacksrichtung PIZZA MARGERITHA?!? What? Ja genau, richtig gehört. Ich hab ja auch grad beim Rennen kurz vorm Brechen grad echt Lust auf eine leckere Margeritha in Matschepampen-Form :-D. Egal: natürlich wurde probiert, logischerweise für echt eklig empfunden und zu guter Letzt dem Mülleimer überlassen. Bah! Aber das nur so nebenbei.

Im großen und ganzen muss ich sagen, dass ich eigentlich erstaunlicherweise echt total relaxt bin… noch null aufgeregt oder ähnliches :-). Wichtig ist, dass derweil die Form passt!
Auf jeden Fall freue ich mich schon riesig auf Samstag 🙂 🙂 🙂

Mo’s way to Hawaii Teil 6

Soda, und endlich geht auch das Internet im Appartement auf Hawaii, sodass ich auch mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben kann :-).

Die letzten Tage vor der Abfahrt bzw. dem Abflug nach Kona waren dann noch extrem stressig: viel Arbeit, wenig Erholung, wenig Zeit sich irgendwie möglich auf die Reise vorzubereiten. Doch dann war es endlich soweit… Die sieben Sachen wurden gepackt (yeahhh… kurze Schlabberhosen, Sonnenbrille, Sonnencreme und Hoppla! Das Rad bloß nicht vergessen ;-)), der Smile wurde aufgesetzt und los geht’s. Erst mal mit dem Zug nach Frankfurt. Im ach so gemütlichen ICE wurde dann mein Smile zunächst zerstört… Mit dem ganzen Geraffel war es echt nicht easy! Aber was solls… Es geht ja ab nach Big Island… Jipiiii ya Yeah!

Von Frankfurt ging es dann mit dem Flieger zunächst über London nach L.A. und dann nach Kona. Total platt wurden wir (wir… das sind meine Begleitungen -Chris, meine bessere Hälfte und meine Mama -mein treuester Fan 😉 und ich dann auch noch) total herzig von Daniel und Stefan mit Orchideen am Flughafen empfangen und zum Appartement kutschiert. Angekommen wurde zunächst mal geschlafen um am nächsten Tag einigermaßen munter zum Pier zu gehen. Ja, jeden Morgen kann man um 7h zum Pier um mehr oder weniger zu schwimmen. Absolut herrlich: man denkt man schwimmt im Aquarium!  Da könnte sogar ein Landreptil wie ich zur Wassernichse werden :-P.

Hawaii ist echt eine ganz andere Welt! Unglaublich wie amerikanisch Amerika auch ist: je höher und breiter der PickUp umso besser, Cola SuperSize zum Spottpreis und Gemüse scheint ein neu erfundenes Fremdwort zu sein B-).

Gestern, am Samstag wurden wir dann mit dem Truck nach Hawi gefahren um 90km auf der Original Strecke one way zu fahren: das war auch mal eine Erfahrung auf dem Seitenstreifen vom Highway mit dem Bike rumzugurken :-). Landschaftlich war die Strecke aber recht interessant… Wo es in Hawi noch einigermaßen grün ist wird es Richtung Kona immer rauer, man fährt durch Lavafelder etc… Wobei die Lava nicht ganz so imposant ist wie die schwarzen Landstriche auf Lanzarote.

Das ist dann mal mein erster Eindruck aus Kailua. Bis dann…

Mo’s way to Hawaii Teil 5

 

Da melde ich mich auch mal wieder nach halbwegs überstandener Kehlkopfentzündung (alias Papageiplapperei) -und was sonst noch alles über mich hinwegrollen wollte- zurück. Na, jetzt mal im Ernst… mein auch so tolles Immunsystem fand es wohl ziemlich lustig in der Zeit alles an Krankheiten herzlichst aufzunehmen, was so am herumflattern war. Aber das ist ja jetzt zum Glück mehr oder weniger PASSÉ.

In den vergangenen zwei Wochen ist gar nicht einmal so wenig passiert: So konnte ich wieder mein Training mit etwas mehr Struktur angehen und sonst auch wieder einigermaßen fit durch den Alltag tingeln, obwohl ich zugeben muss, dass mich die ganze Sache doch recht geschlaucht hat und ich bis dato noch weit von meiner Topform entfernt bin. Die ewige aufs-Häuschen-Rennerei zehrt dann schon ;).

Neben den „normalen“ Trainingseinheiten“, sprich radeln und laufen (jaja, ich bin nachlässig im Schwimmen, wie immer… leidiges Thema (*g*), aber ich will echt nicht nochmal Tag der offenen Tür für alle Bazillen der Welt spielen). Endlich konnte ich auch wieder nette Runden mit dem Wettkampfradl drehen ;))… des is scho nett auf dem Flitzer durch die Gegend zu gurken; und das auch noch stilecht mit Lederhosn-Trikot.

Nett ist auch, wenn man dann knackige Trainingseinheiten mit Genüsslichem kombinieren kann, was soviel heißt, dass ich endlich mal an einem echt total schönen Tag mit herrlicher Weitsicht meinen Tandemflug-Gutschein, den ich damals von Chris zum Geburtstag bekommen hatte einlösen konnte. Also sind wir zu zweit zuerst die Streifrennstrecke zum Hahnenkamm raufgelaufen und dann mit dem Gleitschirm wieder nach Kitz gesegelt. Mein Freund ist dabei Solo mit seinem Schirm hinterhergeflogen, da er selbst keine Tandemlizenz hat. Allerdings hat er mir einen super Piloten vermittelt ;). Nene, das war schon nett Kitz mal von oben zu sehen, allerdings war man viel zu schnell wieder unten… dabei war das raufjoggen ja schon soooo lang;))).

Mo’s way to Hawaii Teil 3

Kaum zu glauben, dass das super Wetter so lange anhält, und das sogar in Nordtirol 😉 !?! Für das Training ist das Wetter ja mehr als perfekt… Die knappen 40 Grad sind zudem eine ganz gute „Pre-Wetter-Anpassung“ für die Insel – da irgendwo im Pazifik.

Ab und zu verbringe ich einen freien Abend damit mich schon mal schlau zu machen, was mich denn auf Kona so alles erwarten wird. Also das, was den Wettkampf selbst angeht, sprich allerlei Erfahrungsberichte, das Trainingsangebot von OceanandSports (Anmerkung: Veranstalter über den meine Reise gebucht wurde). Dann aber auch, was Kona selbst, den Alii Drive und das gebuchte Hotel für uns bereit hält… Uns, das heißt dann auch noch meine beiden Begleitpersonen; mein Freund Chris und meine Mama. Es scheint ja wirklich eine ganz andere Welt zu sein da draußen. Viel weiter als Lanzarote bin ich ja noch nie gekommen. Tja, der Ironman macht mich echt noch zum Weltenbummler (*g*).

Gestern absolvierte ich dann auch noch einen Trainingswettkampf über die Halbdistanz am Walchsee… Praktisch für mich, weil der Veranstaltungsort gerade auf der anderen Seite vom Wilden Kaiser liegt – keine Autostunde entfernt. Bei schönstem Sommerwetter wurde also wieder geschwommen, geradelt und zu guter Letzt gelaufen. Und das in einer echt bemerkenswerten Kulisse: Die beiden Radrunden waren recht kupiert und führten meist über kleine Almwege durch kleine Dörfer und Bauernhofe, wobei die Dörfer kaum größer waren als die Bauernhöfe 😉 . Am Streckenrad standen dann allerlei Einheimische und feuerten mit lautstarkem Kuhgebimmel an… echt urig! Gefahren bin ich aus Jux mit dem Trainingsbike… es macht einfach Spaß damit Leute mit Aerohelm und dem total letzten Schrei was das sonstige Material angeht zu überholen… ich bin echt fies … manchmal. Das Rennen selbst habe ich von Anfang bis Ende genossen… Trainingswettkampf eben, ohne Druck und ohne viel Gas zu geben. De facto bin ich mit knapp über 5,5h als sechste Frau von 17 in der Elite1-Klasse ins Ziel gekommen. Für die doch recht anspruchsvolle Strecke und dafür, dass ich nicht wirklich Mitteldistanzlerin bin, bin ich mit dem Ergebnis echt happy.

Jetzt wars das mit den Vorbereitungswettkämpfen… Das nächste Rennen ist dann endgültig Kona am 10.10! (*g*)

Mo’s way to Hawaii Teil 2

Sodala, auch in der Hitzeperiode melde ich mal wieder über den Stand der Dinge.

Nach den letzten Wettkampfmonaten bin ich wieder etwas „runtergekommen“ und genieße den herrlichen Sommer in vollen Zügen… Nix wieder so ein Möchtegern-Sommer wie letztes Mal: Der Schwarzsee mit seinen derweil mindestens 26 Grad lädt ja schon förmlich dazu ein fast jeden Tag eine kleine Trainingsrunde einzulegen. Meistens nehme ich mir schon bei der Radausfahrt Schwimmbrille und –kappe mit und springe nach der Radleinheit directo presto in den See… Immer wieder erstaunt darüber wie die Kitz-Touristen das scheinbar so ewig erstaunlich finden ;). Eine Abkühlung sind 26 Grad aber sicher nicht mehr! Tropfend nass geht es dann auch wieder mit dem Bike die letzten Kilometer retour in die Wohnung.

Und ja! Es sieht nicht nur so aus, aber ich habe es wirklich mal an einem nett verregneten Sonntag geschafft etwas Krafttraining in unserer Praxis einzulegen. Gott sei Dank in guter Gesellschaft (meine bessere Hälfte war auch dabei; da ist die Motivation um EINIGES größer 😉 ). Und nach so einer Einheit schmeckt die selbstgemachte Pizza immer besser 😉

Mo’s way to Hawaii Teil 1

Seit dem Ironman in Klagenfurt sind nun schon etwas mehr als drei Wochen verstrichen. In der Zwischenzeit war es gar nicht so einfach Regeneration und Vorbereitung auf den Ironman in Zürich letzten Sonntag (19.07) zu kombinieren. Also wurde vor allem nach dem „Lust-und-Laune“-Prinzip, wie ich es so gerne nenne trainiert. Je nachdem wie ich mich in der Früh gefühlt habe wurde geradelt, geschwommen und oder gelaufen… oder eben mal faul auf der Haut gelegen 😉 und von der Sonne gebrutzelt.

Bis zur Abfahrt in die Schweiz habe ich mich dann auch um die Einreisebestimmungen in die USA gekümmert, sprich Reisepass beantragt (JA, ich hatte noch keinen ;-)), ESTA beantragt etc… also auch auf Fragen geantwortet ob man denn terroristische Absichten habe *g*

In der Schweiz selbst waren die Tage dann nicht wirklich trainigslastig um so fit wie nur möglich am Sonntag früh am Strandbad zu stehen. Das Rennen selbst ist dann nicht ganz gut gelaufen, da ich direkt nach dem Start meine Schwimmbrille inklusive Badehaube verloren habe. Das Radfahren glich dann eher einem Blindflug, da das Seewasser den Augen doch einiges zugesetzt hatte. Beim abschließenden Marathon ging es dann eigentlich ganz okay und ich konnte ein wenig Zeit auf die Führende gut machen. Letztendlich bin ich dann als Zweite (etwas mehr als 12:30h) ins Ziel gekommen. Der zweite Platz hieß dann aber auch letzter Platz, denn von den insgesamt drei gemeldeten Starterinnen in meiner Klasse sind nur zwei an den Start gegangen. Ich denke, dass die Britin vielleicht wegen des Neoprenverbotes nicht gestartet ist. Ich bin -was den Ironman in Zürich angeht- doch froh überhaupt ins Ziel gekommen zu sein ;).

Jetzt werde ich mich erst ein wenig erholen und die Energiereserven wieder aufpumpen.