Mo’s way to Hawaii Teil 3

Kaum zu glauben, dass das super Wetter so lange anhält, und das sogar in Nordtirol 😉 !?! Für das Training ist das Wetter ja mehr als perfekt… Die knappen 40 Grad sind zudem eine ganz gute „Pre-Wetter-Anpassung“ für die Insel – da irgendwo im Pazifik.

Ab und zu verbringe ich einen freien Abend damit mich schon mal schlau zu machen, was mich denn auf Kona so alles erwarten wird. Also das, was den Wettkampf selbst angeht, sprich allerlei Erfahrungsberichte, das Trainingsangebot von OceanandSports (Anmerkung: Veranstalter über den meine Reise gebucht wurde). Dann aber auch, was Kona selbst, den Alii Drive und das gebuchte Hotel für uns bereit hält… Uns, das heißt dann auch noch meine beiden Begleitpersonen; mein Freund Chris und meine Mama. Es scheint ja wirklich eine ganz andere Welt zu sein da draußen. Viel weiter als Lanzarote bin ich ja noch nie gekommen. Tja, der Ironman macht mich echt noch zum Weltenbummler (*g*).

Gestern absolvierte ich dann auch noch einen Trainingswettkampf über die Halbdistanz am Walchsee… Praktisch für mich, weil der Veranstaltungsort gerade auf der anderen Seite vom Wilden Kaiser liegt – keine Autostunde entfernt. Bei schönstem Sommerwetter wurde also wieder geschwommen, geradelt und zu guter Letzt gelaufen. Und das in einer echt bemerkenswerten Kulisse: Die beiden Radrunden waren recht kupiert und führten meist über kleine Almwege durch kleine Dörfer und Bauernhofe, wobei die Dörfer kaum größer waren als die Bauernhöfe 😉 . Am Streckenrad standen dann allerlei Einheimische und feuerten mit lautstarkem Kuhgebimmel an… echt urig! Gefahren bin ich aus Jux mit dem Trainingsbike… es macht einfach Spaß damit Leute mit Aerohelm und dem total letzten Schrei was das sonstige Material angeht zu überholen… ich bin echt fies … manchmal. Das Rennen selbst habe ich von Anfang bis Ende genossen… Trainingswettkampf eben, ohne Druck und ohne viel Gas zu geben. De facto bin ich mit knapp über 5,5h als sechste Frau von 17 in der Elite1-Klasse ins Ziel gekommen. Für die doch recht anspruchsvolle Strecke und dafür, dass ich nicht wirklich Mitteldistanzlerin bin, bin ich mit dem Ergebnis echt happy.

Jetzt wars das mit den Vorbereitungswettkämpfen… Das nächste Rennen ist dann endgültig Kona am 10.10! (*g*)

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Wenn Kärnten läuft und das Netzwerk standhaft bleibt …

Große Sportevents wie Kärnten Läuft an diesem Wochenende sind etwas ganz Besonders. Die Atmosphäre wenn hunderte oder gar tausende Zuschauer „ihre“ Athleten anfeuern und mit ihnen mitfiebern … Die Spannung vor dem Eintreffen der ersten (und natürlich auch der letzten) Finisher … Die mit den Athleten geteilte Freude, die man als Zuschauer verspürt … Die Freude in den Augen der Organisatoren wenn alles funktioniert hat. FALLS alles funktioniert hat …

Die Netzwerktechnik spielt eine nicht unwichtige Rolle im Erfolg einer solchen Großveranstaltung. Ohne einer stabilen Internetverbindung beispielsweise kann an das Posten von Ergebnissen in Echtzeit oder an den bargeldlosen Verkauf von Merchandising-Artikeln nicht einmal ansatzweise gedacht werden. Ein Laie würde sich jetzt wahrscheinlich denken: „Wir haben ja ein super ausgebautes Mobilfunknetz von A1, T-Mobile und Co. Warum verwenden wir nicht einfach das und sparen uns den ganzen Aufwand für das Aufbauen eines eigenen Netzwerkes, das gerade mal ein paar Tage steht und dann wieder abgebaut werden muss?“ Die kurze Antwort: Weil ihr (Veranstalter, Verkäufer, Zeitnehmer, …) damit keine Freude haben werdet. Die lange Antwort: Hmmm, dazu muss ich etwas ausholen …

Jede Mobilfunkzelle (egal ob GSM, UMTS, WLAN, WiMAX oder sonst etwas) ist für eine gewisse Anzahl gleichzeitig verbundener Endgeräte ausgelegt. Wie viele Endgeräte gleichzeitig bedient werden können, hängt unter anderem von der Anbindung und der verwenden Hardware ab. Errichter und Betreiber von Mobilfunknetzen geben Unsummen für Software aus, die eine möglichst effiziente Verwendung der gegebenen Ressourcen berechnet – und ein Vielfaches davon für die Entlohnung der Mitarbeiter, die die Software verwenden. Da liegt es auf der Hand, dass es sich für die Betreiber wirtschaftlich gesehen nicht rechnet, für ein Event, das einmal im Jahr stattfindet, das ganze Jahr die zehnfachen Ressourcen einzuplanen. Oft wird bei Firmen wie T-Mobile oder A1 mit sogenannten mobilen BTSen (also mit auf LKWs montieren Sendemasten) gearbeitet. Aber auch das ist ein wirtschaftliches Verlustgeschäft. Es bleibt also nur mehr die Möglichkeit, eine zuverlässige und garantierte kabelgebundene Internetverbindung selbst nach den eigenen Vorstellungen zu verteilen. Und genau da kommen wir als Netzwerktechniker ins Spiel.

Unsere Vorbereitungen auf die Veranstaltung beginnen in der Regel schon mehrere Monate davor. Schließlich sollten wir dem Internetprovider eine angemessene Vorlaufzeit geben um die Internetleitung(en) einzurichten. Bis ungefähr ein bis zwei Wochen vor dem großen Tag geht es noch recht ruhig zu. Da haben wir Zeit für die Koordination mit dem Veranstalter, andere Veranstaltungen, aber auch für Zeitnehmung, Forschung, Lehre und andere Projekte. Ruhig ist also relativ. Irgendwann sollte man aber damit beginnen, alle benötigten Netzwerkkomponenten vorzubereiten und zu konfigurieren. Dabei ist ein Grundsatz ganz besonders wichtig: Immer einen Plan B zur Hand haben. Es gilt nämlich folgendes Naturgesetz:

Es kann niemals ein Event geben, das komplett nach Plan läuft! [Erfahrung-Erfahrung-Erfahrung]

(Wir arbeiten meistens mit einer gut abgestimmten und bewährten Kombination aus Kabel, Richtfunk und kleinen WLAN-Zugriffs-Zellen. Auf die genaue Architektur werden wir aber erst in den nächsten Posts genauer eingehen.)

Wenn die ganzen Vorbereitungen abgeschlossen sind, werden das Equipment und die Mitarbeiter fein säuberlich in ein bis mehrere Auto(s) gestapelt und zum Event-Gelände verfrachtet. Dort angekommen beginnen wir als erstes damit, den Veranstalter mit Internet auszustatten. Danach geht es in der Regel mit den Verkäufern im Expo-Bereich, den Medien und dem Zeitnehmer weiter. Meistens will der Veranstalter auch ein freies WLAN für die Zuschauer haben, welches auch aufgebaut werden muss. Und über all diese Anforderungen wissen wir im Idealfall bereits vor dem Veranstalter bescheid. Dann und nur dann sieht man nämlich die Freude in den Augen der Organisatoren.

Das Aufrechterhalten des Netzwerks während der Veranstaltung ist nervenaufreibend und das Abbauen nach der Veranstaltung ist kräftezehrend, aber zu diesem Zeitpunkt ist das Schlimmste (hoffentlich) bereits überstanden. Ganz anders als bei der Zeitnehmung. Aber das ist Stoff für eine andere Geschichte und für einen anderen Post.

Sporttelematik

Willkommen am Blog von FHtiming. Hier werden in Zukunft verschiedene Artikel rund um die Themen Sportteleamtik, also alles im Zusammenhang rund um Zeitnehmung, Netzwerktechnik und GPS-Tracking erscheinen. Dazu findet ihr in diesem Beitrag auch gleich eine Umfrage. Viel Spaß beim Lesen!

 

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Mo’s way to Hawaii Teil 2

Sodala, auch in der Hitzeperiode melde ich mal wieder über den Stand der Dinge.

Nach den letzten Wettkampfmonaten bin ich wieder etwas „runtergekommen“ und genieße den herrlichen Sommer in vollen Zügen… Nix wieder so ein Möchtegern-Sommer wie letztes Mal: Der Schwarzsee mit seinen derweil mindestens 26 Grad lädt ja schon förmlich dazu ein fast jeden Tag eine kleine Trainingsrunde einzulegen. Meistens nehme ich mir schon bei der Radausfahrt Schwimmbrille und –kappe mit und springe nach der Radleinheit directo presto in den See… Immer wieder erstaunt darüber wie die Kitz-Touristen das scheinbar so ewig erstaunlich finden ;). Eine Abkühlung sind 26 Grad aber sicher nicht mehr! Tropfend nass geht es dann auch wieder mit dem Bike die letzten Kilometer retour in die Wohnung.

Und ja! Es sieht nicht nur so aus, aber ich habe es wirklich mal an einem nett verregneten Sonntag geschafft etwas Krafttraining in unserer Praxis einzulegen. Gott sei Dank in guter Gesellschaft (meine bessere Hälfte war auch dabei; da ist die Motivation um EINIGES größer 😉 ). Und nach so einer Einheit schmeckt die selbstgemachte Pizza immer besser 😉